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Warmes Wasser an Bord

Warmes Wasser an Bord

 Warmes Brauchwasser auf dem Boot gehört heute zum gewohnten Komfort.

 Welche Möglichkeiten gibts zum nachrüsten ?

 Gasdurchlauferhitzer. Vorteile – warmes Wasser solange bis der Tank leer ist, große Leistung, autark, ohne Landstrom, ohne Motorlauf einsetzbar. Nachteile – nur mit Druckwasssersystem zu betreiben, großer Wasserverbrauch, kleiner Wasserdurchfluss lässt den Durchlauferhitzer nicht „anspringen“. Gas-Durchlauferhitzer  sind nach EN 10239  auf Sportbooten  nicht oder eventuell, wenn überhaupt nur mit nicht vertretbarem Aufwand  einzubauen.

Gasboiler – Vorteile – autark zu betreiben, Komfort wie zu Hause. Nachteile – Eigentlich keine. Aber Truma,  der einzigste Hersteller eines für Boote zugelassenen Gasboilers hat die Produktion eingestellt.

Warmwasserboiler, z.B. die von uns angebotenen ELGENA Boiler.    

Die kleinen KB3 und KB6 Boiler mit Kunststofftank. Vorteil – Klein, preiswert, schnell einzubauen, Mit 230V, 12V oder 24V oder kombiniert mit 230V und 12V oder 24 V.  Nachteile – Für den vorgesehenen  Einsatzbereich – kleine Boote oder Reisenmobile – nur wenige. Nicht für Druckwassersysteme geeignet – also das richtige für kleine Fahrzeuge mit Tauch-, Hand- oder Fußpumpe und einer Zapfstelle..

Die größeren Boiler, wie unsere Nautic Junior und Nautic Therm Boiler mit 10 bis 50 Liter Inhalt, Die richtigen Boiler für den großen Komfort an Bord. Die Boiler werden in Deutschland  gefertigt und  gibt es in den Standardversionen, die fast keine Wünsche offen lassen. Betrieben werden sie mit 230V, 12V, 24V mit Motorkühlwasser  oder in einer  frei wählbaren Kombination der genannten Energiearten. Sie können auch problemlos in ein Wasserheizsystem eingebunden werden.  Nautic-  Junior und Therm haben einen druckfesten V4a Edelstahltank. Vorteile – Für alle, üblichen  Bootsgrößen  finden Sie den richtigen Boiler. Schnelle Aufheizung: Mit der Aufheizung durch das Kühlwasser haben Sie z.B. bei einem 15Liter-Boiler nach einer viertel Stunde schon warmes Wasser zur Verfügung.

Nachteile – wenige. Die Aufheizung mit dem Kühlwasser eines  mit Seewasser direkt einkreisgekühlten  Bootsmotors  dauert  länger und das Brauchwasser kann auch nicht wärmer als das Kühlwasser – typischerweise 55-60 C  werden. Bei einem Aussenbordmotor ist der Betrieb mit Kühlwasser nicht möglich.

Sie haben einen Aussbordmotor, möchten das Kühlwasser der Einbaumaschine nicht anzapfen  und haben aber schon  eine Warmluftheizung eines  beliebigen Herstellers wie Eberspächer, Webasto, Truma etc.  an Bord. Dann ist der ELGENA Nautic Compact Luft die Lösung.  Den gibt’s mit 6 oder 10 Liter Inhalt. Er wird  mit 230V oder mit der Warmluft aus der Heizung betrieben. Wird die Heizung zur Erwärmung der Kajüte benutzt, wird das Brauchwasser „umsonst“ mit erwärmt. Im Sommer, oder wenn Sie nicht heizen möchten betreiben Sie den Boiler mit dem Landstrom oder leiten die Warmluft der Heizung mittels eine Luftumlenklappe ins Freie .

Vorteil – Eine sehr gute Lösung für spezielle Fälle. Der Boiler ist druckfest und für Druckwassersysteme geeignet. Nachteile – Mir fallen keine ein.

Siegfried von Grambusch